Achilles 2017

Für unseren Bund, genauer gesagt für das EDA durften wir im Rahmen der diesjährigen Achilles 2017  Katastrophen Übung, welche in Epeisses bei Genf statt fand, die Kommunikation aller 400 Teilnehmer mit unseren Lösungen für eine Woche sicherstellen. 

 

Koordiniert durch die Rettungskette Schweiz und der UN nahmen aus allen Herren Länder freiwillige Lawinen und Erdbeben Suchteams an der Achilles 2017 Übung teil, wo die Suche und Rettung von verschütteten Menschen nach Erdbeben mit echten Bedingungen simuliert und trainiert wurde.

 

Unsere Aufgabe bestand es, über die ganze Kaserne hinweg genügend Bandbreite mit der Viprinet Technologie für die 400 Teilnehmer und dem EXCON Stab mit unserem Managed Viprinet Service zu gewährleisten.

 

Erzielt haben wir das über den Viprinet 1610, wovon wir 3 der 6 Module mit unseren LTE SIM Karten bestückt, und dank der Antennen Konstruktion des EDA selber, konnte draussen auf dem Gelände 23-25 Mbit/s synchron erzielt werden.  Für Mitten im Nirgendwo war dies ganz passable und für die Kommunikation mehr als ausreichend.

 

Sehr geschätzt haben wir es, dass wir am offiziellen Besuchstag auch vor Ort eingeladen waren, um uns ein Bild dieser mehrheitlich auf freiwilligen Helfer und Spezialisten aufbauenden Rescue Teams und deren schweiss treibenden Arbeit machen zu dürfen. Das war sehr beeindruckend, von Fachwissen, der Bereitschaft und Einsatz, auch unter einander wie die verschiedenen Teams von einander profitieren. 

 

Was uns sehr überrascht hat, waren zwei eher politische Faktoren. Einerseits hängt das Schweizer Rescue Team, deren Einsatz, Logistik und Transport vom schweizerischen Militär ab. Man hört und liest immer wieder, dass man die Armee weiter zusammen sparen möchte. Zu diesem Thema sei der Denkansatz hier mal verlautbart, dass man vielleicht nicht am falschen Ort, der nationalen Sicherheit, der nationalen und internationalen Hilfe einsparen sollte.

 

Das Schweizer Rescue Team ist bekannt für seine schnelle Einsatzbereitschaft und deren Erfolge, Leben zu retten und durch Umweltkatastrophen in Not geratene Menschen effizient zu betreuen sowie eine Notfall Infrastruktur vor Ort aufzuziehen.

 

Erstaunt hat aber einmal mehr, wie Bürokratisch das ganze von statten geht:  Steht der Flieger voll beladen mit Material und Rettungsteam Abflug bereit, aber die „Akzeptierung der Hilfe von Aussen“ durch die Regierung des betroffenen Landes liegt bis dahin nicht schriftlich vor, zuweilen auch weil keine Kommunikation mehr im Unglücksort aufrecht erhalten werden kann, bleibt der Flieger am Boden…

Wer sich für die Arbeit der schweizerischen Rettungskette interessiert, findet mehr auf https://www.eda.admin.ch/eda/de/home.html 

(Bilder: (c) Simon Joss, DEZA / EDA)

 

 
 

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